PureVision
Über die Monatskontaktlinsen Pure Vision von Bausch & Lomb
1999 landete Bausch & Lomb einen Coup: der amerikanische Kontaktlinsenhersteller stellte dem Markt die erste Silikonhydrogel-Linse vor. Die revolutionäre weiche Kontaktlinse wurde unter dem Namen „Pure Vision“ eingeführt und steht seitdem für Augen schonende, dauerhaft gute Sicht.
Damit begann Bausch & Lomb, den Kontaktlinsen-Markt neu aufzuteilen:
der Anteil normaler Hydrogellinsen wie der Acuvue-Reihe von Johnson & Johnson nahm ab und harte Kontaktlinsen erreichten noch weniger Akzeptanz bei den Kunden.
Silikonhydrogel-Linsen besitzen nämlich einen entscheidenden Vorteil: das alte Dilemma – weiche Linse gleich hoher Wassergehalt gleich trockene Augen – wird von sauerstoffdurchlässigen, aber wasserabweisenden Silikonpolymeren in Verbindung mit einem hydrophilen Material aufgelöst.
Diese wasserfreundliche Hydrogelkomponente wirkt der Austrocknung des Auges durch wasserhaltige Polymere, die ihren Wassergehalt aus der Tränenflüssigkeit zu halten versuchen, entgegen.
Die neue Technologie ermöglichte es, die Pure Vision bis zu 30 Tage unterbrechungsfrei im Auge zu belassen. Seitdem ist das Tragen von Kontaktlinsen weniger aufwändig, denn das ständige Herausnehmen, Reinigen und Einsetzen reduzierte sich stark.
Die Pure-Vision-Reihe umfasst Monatslinsen für sphärische (Pure Vision Spheric und der Nachfolger Pure Vision 2 HD) und torische Fehlsichtigkeit (Pure Vision Toric) sowie für altersbedingte Weitsichtigkeit (Pure Vision Multi-Focal).